Wärmetherapie (WT)
Die Wärmetherapie gehört zu den ältesten medizinischen Verfahren und wird sowohl in der Schulmedizin, in den Naturheilverfahren und in der Chinesischen Medizin angewendet. Der Wärme wird dabei eine heilende Wirkung zugesprochen, weshalb man umgangssprachlich auch von Heilwärme spricht.

 

Allgemeine Wirkung

- lokale Steigerung der Durchblutung

- Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe

- Schmerzlinderung

- Entspannung der Muskulatur

- Beeinflussung des vegetativen Nervensystems

 

Indikationen

- Muskelverspannungen

- Muskelverletzungen (z.B. Zerrungen)

- Nacken- und Rückenschmerzen

- rheumatischen Erkrankungen

 

Fango / Naturmoor

Fango oder auch Naturmoor sind reine Naturprodukte, die seit Jahrzehnten als Wärmeanwendungen verabreicht werden. Fango ist vulkanisches Gestein, das z.B. in der Eifel oder aber auch auf der sizilianischen Halbinsel gefunden und abgebaut wird. Es wird fein gemahlen, als Naturfango gereinigt und mit Feuchtigkeit versetzt als Schlamm angewandt.

Aufgrund der schwierigen und aufwändigen Aufbereitung und Entsorgung von Naturfango ist man dazu übergegangen Einmal-Naturmoor-Packungen zu verwenden. Diese werden auf die betroffene Körperregion gelegt und der Patient mit einem Laken und einer Decke eingehüllt. Dadurch wird gewährleistet, dass die Wärme auch in tiefere Gewebsschichten vordringen kann.

 

Heißluft

Als Heißluft-Behandlung wird in der physikalischen Medizin die therapeutische, äußere Anwendung von wärmendem Infrarotlicht bezeichnet, üblicherweise mit Hilfe sogenannter Rotlichtlampen. Es wird die Gewebetemperatur erhöht, was zu einer Gefäßerweiterung führt.